Was ist ein AI Visibility Index und wie wird er berechnet?

Warum eine einzelne Kennzahl

KI-Sichtbarkeit hat viele Facetten: Nennungen, Zitate, Position, Wettbewerb. Für Reporting und Steuerung braucht man einen verdichteten Wert, der die Entwicklung über die Zeit zeigt. Genau das leistet ein AI Visibility Index.

Die vier Bausteine

Bei VISIBILIS kombiniert der AI Visibility Index vier Komponenten:

  • Marken-Nennung: Wie häufig wird deine Marke in den Antworten überhaupt genannt?
  • Domain-Zitation: Wie oft wird deine Website als Quelle herangezogen?
  • Qualität der Platzierung: Wirst du prominent oder nur am Rand erwähnt?
  • Wettbewerbssituation: Wie stehst du im Vergleich zu den anderen genannten Marken?

Warum mehrfach gemessen wird

KI-Antworten sind nicht deterministisch. Derselbe Prompt liefert unterschiedliche Antworten. Ein belastbarer Indexwert entsteht erst, wenn ein Prompt-Set vielfach abgefragt wird, sodass sich statistisch signifikante Werte ergeben, etwa "in 70 Prozent der Antworten genannt, im Schnitt auf Position 2".

Wofür du den Index nutzt

Der Index macht Fortschritt sichtbar: Du erkennst, ob Maßnahmen wirken, vergleichst dich mit Wettbewerbern und kannst die Entwicklung gegenüber der Geschäftsführung belegen. Wichtig ist die Konstanz der Messmethode, damit Werte über die Zeit vergleichbar bleiben.

Wichtigste Erkenntnisse

  • Ein AI Visibility Index verdichtet Nennung, Zitation, Platzierung und Wettbewerb.
  • Belastbar wird er nur durch wiederholte Messung desselben Prompt-Sets.
  • Er dient Steuerung, Wettbewerbsvergleich und Reporting.

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Häufige Fragen

Ist ein hoher Index eine Garantie für Nennungen?

Nein. KI-Antworten bleiben stochastisch. Der Index zeigt Wahrscheinlichkeit und Trend, keine Garantie.

Wie oft sollte man den AI Visibility Index messen?

Regelmäßig und mit konstanter Methode, oft wöchentlich, damit die Entwicklung vergleichbar bleibt.

Reicht es, die eigene Nennung zu zählen?

Nein. Erst der Wettbewerbsvergleich zeigt, ob deine Sichtbarkeit relativ zum Markt stark oder schwach ist.

Über den Autor

Christoph Schempershofe

Gründer, VISIBILIS

Christoph Schempershofe ist Gründer von VISIBILIS und Leiter Marketing und Kommunikation bei DER TEGERNSEE. Seit dem Studium verbindet er Marketing mit IT. Von Websites und Markenaufbau über Suchmaschinenmarketing (SEA, SEO, Performance) bis zur KI-Sichtbarkeit (GEO), also Frage, ob und wie Marken in ChatGPT, Perplexity und den Google AI Overviews auftauchen. Als Dozent an FOM und IU lehrt er Marketing, Online- und Suchmaschinenmarketing sowie Content-Management-Systeme.

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