Open vs. Closed Source Modelle: Was heißt das für deine Sichtbarkeit?

Der Unterschied in Kürze

Closed-Source-Modelle wie die hinter ChatGPT, Gemini oder Claude werden von einem Anbieter betrieben und nur über dessen Produkte und Schnittstellen genutzt. Open-Source- oder offen verfügbare Modelle (etwa aus der Llama- oder Mistral-Familie) kann grundsätzlich jeder herunterladen, selbst betreiben und anpassen.

Was das praktisch bedeutet

Bei geschlossenen Modellen bestimmt der Anbieter, wie geantwortet wird, ob eine Websuche stattfindet und welche Quellen einfließen. Bei offenen Modellen entscheiden die jeweiligen Betreiber, also viele verschiedene Unternehmen und Tools, die das Modell in ihre eigenen Anwendungen einbauen.

Warum das für deine Sichtbarkeit zählt

Offene Modelle stecken in unzähligen Produkten, von Suchassistenten bis zu Branchen-Tools. Deine Marke kann also nicht nur in den großen Chatbots auftauchen, sondern auch in vielen abgeleiteten Anwendungen. Gleichzeitig nutzen sehr viele dieser Systeme im Hintergrund eine Websuche, um aktuell zu bleiben. Das Prinzip bleibt dasselbe: Wer in den zitierten Quellen präsent ist, wird häufiger genannt.

Was du daraus mitnimmst

Du musst nicht jedes Modell einzeln optimieren. Wichtiger ist die gemeinsame Grundlage fast aller Systeme: klare, konsistente, gut auffindbare Inhalte und Präsenz in den Quellen, die bei der Websuche zitiert werden. Das wirkt über offene wie geschlossene Modelle hinweg.

Wichtigste Erkenntnisse

  • Closed Source: ein Anbieter kontrolliert Antwortverhalten und Quellen.
  • Open Source: viele Betreiber bauen das Modell in eigene Produkte ein.
  • Offene Modelle verbreiten deine mögliche Sichtbarkeit über viele Anwendungen.
  • Die Optimierung bleibt gleich: auffindbare, konsistente Inhalte und Quellenpräsenz.

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Häufige Fragen

Welche KI-Modelle sind closed, welche open?

ChatGPT, Gemini und Claude basieren auf geschlossenen Modellen. Llama und Mistral sind bekannte offen verfügbare Familien.

Muss ich für jedes KI-Modell separat optimieren?

Nein. Die Grundlagen (auffindbare, konsistente Inhalte, Quellenpräsenz) wirken über die meisten Systeme hinweg.

Sind offene KI-Modelle für Marken wichtiger?

Nicht zwingend, aber sie verbreiten sich über viele Anwendungen, in denen deine Marke ebenfalls genannt werden kann.

Über den Autor

Christoph Schempershofe

Gründer, VISIBILIS

Christoph Schempershofe ist Gründer von VISIBILIS und Leiter Marketing und Kommunikation bei DER TEGERNSEE. Seit dem Studium verbindet er Marketing mit IT. Von Websites und Markenaufbau über Suchmaschinenmarketing (SEA, SEO, Performance) bis zur KI-Sichtbarkeit (GEO), also Frage, ob und wie Marken in ChatGPT, Perplexity und den Google AI Overviews auftauchen. Als Dozent an FOM und IU lehrt er Marketing, Online- und Suchmaschinenmarketing sowie Content-Management-Systeme.

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